“Ökumene erleben” … geht in Hiddesen weiter. Alle Engagierten und Interessierten sind zu einem Austausch über Vorhaben, Überlegungen, Entscheidungen und weitere Schritte bei Essen und Getränken eingeladen. Anmeldungen bis Montagabend (3.11.) bei baerbel.schnier(at)web.de oder Whatsapp oder Signal 0163 1361465.
Bärbel Schnier, Susanne Rethemeier und Brigitte Grosche schreiben dazu:
Abschied und Neuanfang - Hiddeser Katholiken ziehen mit der reformierten Gemeinde zusammen
Für die katholische Gemeinde St. Stephanus heißt das: Wir werden die Kirche und das Gemeindehaus schließen und bei der reformierten Gemeinde einziehen. Das ist keine leichte Entscheidung, aber eine zukunftsorientierte. Wir werden in diesem Jahr unser letztes Weihnachtsfest in unserer Kirche feiern und nach einer Zeit des Trauerns, Abschiednehmens, Planens und Gestaltens im Herbst oder spätestens im Advent des kommenden Jahres umziehen. Die Reformierte Gemeinde heißt uns herzlich willkommen.
Warum diese Entscheidung?
- Wir sind überzeugt, dass wir in einer gemeinsamen Kirche unserem gemeinsamen christlichen Auftrag in Zukunft am ehesten gerecht werden.
- Wir tragen dazu bei, dass es auch in Zukunft jeden Sonntag in Hiddesen einen christlichen Gottesdienst geben wird.
- Wir wollen und können so katholisches Leben in Hiddesen lebendig erhalten.
- Wir wollen nicht warten, bis über uns entschieden wird, sondern mit Freude etwas Zukunftsweisendes selbst aktiv gestalten.
- Wir sind überzeugt, dass wir uns in der reformierten Kirche mit der Zeit Zuhause fühlen können, weil die reformierte Gemeinde mit uns zusammen auch für Katholiken ein Zuhause schaffen wird.
Was bedeutet das konkret für die nahe Zukunft?
- Wir wollen die Umsetzung nicht auf die lange Bank schieben.
- Wir wollen das letzte Weihnachtsfest in diesem Jahr in unserer Kirche feiern.
- Wir brauchen Zeit und Raum für das Abschiednehmen und für die Trauer.
- Wir freuen uns auf gute hilfreiche Ideen für die Umsetzung für die dann gemeinsame Kirche und den Neustart.
- Wir hoffen auf viele Gemeindeglieder in St. Stephanus, die diesen Weg durch alle Trauer hindurch dann mit Freude und sogar Begeisterung mitgehen.
- Wir jetzigen Ehrenamtlichen können einstielen, was dann auch in Zukunft lebensfähig ist.
- Wir hoffen auf neue auch jüngere Ehrenamtliche, die sich durch diese Entscheidung neu motiviert mit einbringen.
- Wir brauchen Eure / Ihre Akzeptanz für diesen Schritt und aktives Mitüberlegen und Mitgestalten.
- Wir freuen uns über viele Teilnehmende beim Austauschabend am 7. November um 18 Uhr.
Bärbel Schnier, Susanne Rethemeier, Brigitte Grosche




