Ein Kaffee und tausend Ideen

Auf der Internetseite des Erzbistums wird regelmäßig im Format „Auf eine Kaffeelänge …“ von Begegnungen mit engagierten Menschen berichtet - so auch mit Gregor Schwarz, unserem (Leuchtturm-)Kirchenmusiker. Derzeit sucht er Menschen, die mit einer Orgelpfeifenpatenschaft die Anschaffung einer Wurlitzerorgel für die Kirchengemeinde Heilig Geist, Lemgo, ermöglichen möchten.

In dem tollen Artikel von Ralf Bittner wird deutlich, dass "eine Kaffeelänge" nicht ausreicht, um all die tausend Ideen rund um die Wurlitzerorgel zu benennen. Dort wird Gregor Schwarz zitiert:

In der Heilig Geist Kirche soll das Instrument in Gottesdiensten und bei Kulturveranstaltungen gespielt werden.
„Denkbar sind Kinderorgelkonzerte, Kirchenführungen, Konzerte, Projekte mit bildender Kunst oder die musikalische Begleitung von Stummfilmen“, sagt Schwarz. Die Wurlitzer-Orgel sei eine vollwertige Orgel mit einem amerikanisch-romantischen Klang und verfüge darüber hinaus über eine Reihe von Zusatzinstrumenten wie Glockenspiel, Percussionsinstrumente und Effektinstrumente, die Pferdegetrappel, Meeresrauschen, Sirenen oder eine Autohupe imitieren können.
Ich glaube, dass sich ein Instrument, in dem sich viel mechanisch bewegt, gut für Kinder- und Jugendprojekte einsetzen lässt“, sagt Schwarz. Der ist Stummfilm-Fan, vermeidet aber das Wort „Kinoorgel“ wann immer möglich. „Kinoorgel klang für viele Leute doch merkwürdig, aber mit dem Begriff Wurlitzerorgel können sie sich anfreunden.“ Auf der Orgel begleitete Stummfilme seien eine Veranstaltungsform, die er sich gut vorstellen könne: „Das bietet sich an, denn es gibt viele Filme aus der Stummfilmära mit religiösen Themen.“

Schwarz denkt als Mitglied der Bielefelder Murnau-Gesellschaft auch an eine Kooperationen zwischen Kirche und Filmfreunden: „Konkreter wird das erst, wenn die Orgel aufgebaut sein wird.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier.