"Ich stelle mir die zukünftigen Pfarreien vor wie ein Netz aus Ladesäulen.“, diesen Vergleich bietet Erzbischof Dr. Bentz für unsere Zusammenarbeit im künftigen katholischen Seelsorgeraum Lippe. Glauben laden im Lipperland!
Im Juni starten die Pastoralteams der drei lippischen Pastoralverbünde mit einem ersten Kennenlerntag und nehmen die “Netzwerkarbeit” auf. Dabei werden sicherlich auch die unterschiedlichen "Ladestationen" für Menschen, die ihren Glaubensakku aufladen möchten, ins Gespräch kommen.
Auf dem Würzburger Katholikentag sprach der Paderborner Erzbischof über die Zukunft der Kirche und erläuterte: „Ich fahre ein Elektroauto und ich stelle mir die zukünftigen Pfarreien vor wie ein Netz aus Ladesäuen.”
Einige Ladesäulen hätten mehr Power als andere, manche seien vielleicht schon etwas überholt, andere befänden sich gerade im Aufbau – aber das gesamte Netz stelle die Versorgung sicher. Ladesäulen können Bildungshäuser sein, bestimmte Kirchorte, aber auch Gruppen und Initiativen, die sich für ein bestimmtes Thema stark machen, bis hin zu Einzelpersonen, die vor Ort das Gesicht der Kirche sind (…)
Dafür brauche es Mut – in zwei Richtungen. Es sei wichtig, sich einzugestehen, wenn eine Ladesäule nicht mehr funktioniert. „Wir sind es in der Kirche gewohnt, dass unsere Angebote eine gewisse Kontinuität haben“, so Erzbischof Bentz. „Aber es wird nicht mehr in jedem Dorf alles geben.“ Gleichzeitig biete diese Struktur auch Freiräume für neue Angebote – auch mit Kooperationspartnern abseits von Kirche. So müsse jede Pfarrei für sich herausfinden, wo man Menschen und Angebote „empowert“ und wo man sie „entpowert“.
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