Erstes ökumenisches Martinsfest in Bösingfeld

“Ein Zeichen der Nächstenliebe” … so beginnt der Rückblick auf den 11. November 2025 im Extertal. Die Geschichte des Heiligen Martin, ein Vorbild für Nächstenliebe und das Teilen, stand im Zentrum des Ökumenischen St. Martinsfestes mit Laternenumzug am Dienstagabend, dem 11. November. Fast 600 Menschen – Kinder, Familien und Gäste – versammelten sich auf dem Wochenmarktplatz. Veranstaltet wurde das Fest gemeinsam von den drei örtlichen Kirchengemeinden (Evangelisch-reformiert, Freie evangelische Gemeinde, Katholisch „Heilig Geist“) sowie den drei Kindertagesstätten (CJD und Kita Schulstraße).

Aus einer Vision wurde Wirklichkeit 

Die Idee für dieses große gemeinsame Martinsfest in Bösingfeld entstand vor gut einem halben Jahr im Rahmen eines ökumenischen Austausches: Evamaria Gerber von der katholischen Kirchengemeinde hatte die Vision, dass anstelle vieler kleiner Umzüge der einzelnen Gruppen alle Kindergärten und kirchlichen Gemeinden am Martinstag ein großes Fest gemeinsam feiern sollten. Diese Vision stieß sofort auf breite Zustimmung.

Zwar erforderte die Organisation viel Zeit und Engagement, doch die breite und einmalige Unterstützung zahlreicher Akteure war bemerkenswert. Dieses große Engagement von vielen Seiten machte die Veranstaltung erst möglich und hat gezeigt: Der Aufwand hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.

Feierlicher Auftakt und lebendiges Spiel

Der Abend begann um 17:00 Uhr mit dem Geläut der Kirchenglocken. Nach den Eröffnungsworten von Pastor Thimm, einer kurzen Ansprache von Bürgermeister C. Sauter und einem Gebet von Pastor Fleiter folgte das Martinsspiel, der Höhepunkt der Feier.

Zwei Darsteller zeigten pantomimisch die Szene der Mantelteilung. Die Erzählerin bezog die vielen anwesenden Kinder aktiv in das Geschehen ein, indem sie mit ihnen Geräusche nachahmte. Dieses aktive Mitmachen bereitete den Kindern große Freude und führte zu ihrer spürbaren Begeisterung.

Laternenumzug und die Geste des Teilens

Nach dem Segen durch Pastor Schick startete der Laternenumzug. Angeführt wurde der Zug von Stephan Lambrecht als St. Martin auf seinem Pferd Leo, was die Kinder besonders beeindruckte. Begleitet wurden die Teilnehmenden von den Fackeln der Freiwilligen Feuerwehr, die den Umzug sicherten. Die zahlreichen Laternen tauchten den Wochenmarktplatz in ein warmes Licht.

Dort angekommen, erhielten die Kinder von den Erzieherinnen eine Martinsbrezel. Sie dient als Geste, die sie an Martins Tat erinnern und sie dazu anhalten soll, die Brezel ebenfalls mit einem lieben Menschen zu teilen.

Gelungener Ausklang und Gemeinschaftsgeist

Der Posaunenchor und der Regenbogenchor trugen mit ihren musikalischen Beiträgen zur Stimmung bei. Beim anschließenden Beisammensein mit Punsch und heißer Wurst herrschte eine freundliche und entspannte Atmosphäre bei angenehmem Novemberwetter.

Die Veranstaltung wurde als sehr gelungen bewertet. Sie zeigte das hervorragende Zusammenspiel und das große Engagement aller Beteiligten, darunter auch der Heimat- und Verkehrsverein. Der Erlös der gesammelten Spenden kommt dem „Weihnachtsbaum der Nächstenliebe“ zugute. Die Veranstalter blicken dankbar auf ein gelungenes Martinsfest zurück und freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

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