“Vertraut den neuen Wegen…” - mit diesem Zuspruch begann in der Kirchengemeinde Peter und Paul in Barntrup ein neues Kapitel. Zuvor wurde ein altes beendet: Weihbischof em. Hubert Berenbrinker hat die katholische Kirche profaniert und damit ihre bisherige Nutzung als Gotteshaus verabschiedet. Die letzte heilige Messe wurde mit Orgel- und Hornklängen im Schein der Kerzen würdevoll gefeiert. Weihbischof Berenbrinker brachte ausdrücklich den Dank zum Ausdruck über das Engagement in den vergangenen 74 Jahren der Christen vor Ort. Das Profanierungsdekret wurde von Pfarrer Markus Jacobs verlesen und auch in seinen persönlichen Worten wurde deutlich, dass dieser Schritt kein leichter ist.
Der Kirchraum war so voll, wie schon lange nicht mehr. Neben den Barntruper Gemeindemitgliedern waren Menschen von der evangelischen Kirchengemeinde, der ökumenischen Initiative “Die Tafel”, der Stadt sowie auch aus dem ganzen Pastoralverbund zur Mitfeier gekommen.
In einer Prozession zu den Klängen des Liedes “Vertraut den neuen Wegen” wurden das Allerheiligste, Lektionar und Altarkreuz in das Gemeindehaus übertragen. Dort wurde ein eigens gestalteter Gottesdienstraum gesegnet, der künftig für gemeinsames Beten und Feiern genutzt werden wird. Ein Altar wurde seitens der Gemeinschaft des Instituts St. Bonifatius auf dem Kupferberg geschenkte, er stammt aus einer kleinen Hauskapelle in Paris.
Anschließend sprachen der ev.ref. Pfarrer Michael Keil und Bürgermeister Borris Ortmeier ein kurzes Grußwort. Der Vormittag klang bei einem Imbiss in Gemeinschaft aus.




















