11. Konkretisierung und Strukturierung des Zusammengehens
Ab Dezember 2025
Mit dem Abschluss des ökumenischen Beratungsprozesses beginnt die Phase der konkreten Umsetzung. Eine gemeinsame Steuerungsgruppe aus katholischer und reformierter Gemeinde koordiniert die nächsten Schritte. Mehrere Arbeitsgruppen nehmen unter Beteiligung der luth. Gemeinde ihre Arbeit auf, u. a. zu Vertrag mit Präambel, Ausstattung der ref. Kirche, Namensfindung für die dann gemeinsam genutzte Kirche und die Gestaltung eines zeitlichen Rahmens.
Ziel ist es, den Übergang gut vorzubereiten, transparent und unter breiter Beteiligung aller drei beteiligten Gemeinden und den zuständigen Gremien zu gestalten.
10. Beratungsprozess abgeschlossen – Dank, Auswertung und Segen
Dezember 2025
Der offizielle Beratungsprozess endet mit einer gemeinsamen Auswertung. Besonders hervorgehoben werden die vertrauensvolle Atmosphäre, die Offenheit im Austausch und die Bereitschaft, auch schwierige Entscheidungen gemeinsam zu tragen.
9. Informations- und Gemeindeabende in allen drei Gemeinden
Oktober/November 2025
In Informationsveranstaltungen und Gemeindeabenden stellen die drei Gemeinden den erreichten Stand vor. Die Rückmeldungen zeigen ein breites Spektrum: Dankbarkeit, Zustimmung, emotionale Betroffenheit, vereinzelt auch Kritik. Insgesamt wird der eingeschlagene ökumenische Weg als zukunftsorientiert wahrgenommen und ausdrücklich unterstützt.
8. Klärung der Perspektiven der drei Gemeinden und Grundsatzentscheidung
Herbst 2025
- Die reformierte Gemeinde signalisiert große Offenheit und Bereitschaft, die katholische Gemeinde aufzunehmen, wenn diese es wünscht, und gemeinsam neue Formen von Heimat zu entwickeln. Gleichzeitig führt sie intensive Gespräche mit den reformierten Gemeinden der Klasse Süd, um die regionale Zusammenarbeit voranzutreiben.
- Für die katholische Gemeinde St. Stephanus kristallisiert sich als Ergebnis des Beratungsprozesses die Aufgabe der Kirche und des Gemeindehauses heraus. Perspektivisch ist ein Einzug in die reformierte Kirche und das zugehörige Gemeindehaus denkbar.
- Diese Entscheidung ist emotional herausfordernd, wird aber als bewusster Schritt in eine gemeinsame Zukunft verstanden. Die denkmalgeschützte Kirche St. Stephanus bleibt erhalten, eine Anschlussnutzung wird gesucht.
- Die lutherische Gemeinde setzt ihre intensive ökumenische Zusammenarbeit in Hiddesen fort, prüft parallel strukturelle Optionen mit der lutherischen Gemeinde Detmold und bleibt Teil des gemeinsamen Gottesdienst- und Veranstaltungsplans.
7. Nächste Schritte – Kirche vor Ort gestalten
Sommer 2025
Die wechselseitigen Gottesdienste werden fortgeführt. Die Leitungsgremien der drei Gemeinden beraten regelmäßig gemeinsam über nächste konkrete Schritte – z. B. zur Raumnutzung, zur liturgischen Gestaltung und zu neuen Angeboten.
Ziel: Eine lebendige, ökumenische „Kirche vor Ort“ – offen, glaubwürdig und gemeinschaftsfördernd.
6. Beteiligung fördern – Workshops und Begegnungen
Frühjahr 2025
Die Erfahrungen aus dem bisherigen Prozess werden in Workshops ausgewertet. Ein bunter Begegnungstag mit Austausch, Impulsen und liturgischem Abschluss bringt Menschen aus allen Gemeinden und Altersgruppen zusammen.
Neue Leitfrage: Welche Orte brauchen wir für das Gemeinsame?
5. Hiddesen im Blick – Sozialraumorientierung
Herbst/Winter 2024
Die ökumenische Beratungsgruppe nimmt den Sozialraum Hiddesen in den Blick. Erkenntnisse: hoher Altersdurchschnitt, gute Lebensbedingungen, aber auch kirchliche Distanz vieler Menschen.
Beteiligungsformate wie Interviews, Fragebögen und Gespräche auf dem Adventsmarkt liefern wertvolle Rückmeldungen.
4. Start des ökumenischen Beratungsprozesses
Sommer 2024
Beginn des professionell begleiteten Beratungsprozesses. Zwei Beraterinnen (evangelisch und katholisch) begleiten Haupt- und Ehrenamtliche aus allen drei Gemeinden.
Ziel: Gemeinsam überlegen, wie Kirche vor Ort zukunftsfähig und ökumenisch gestaltet werden kann.
3. Positive Resonanz & Aufbruchsstimmung
Januar – März 2024
Die wechselseitigen Gottesdienste stoßen auf große Zustimmung. Viele berichten von einer stärkeren Gemeinschaft und einer neuen Offenheit gegenüber anderen liturgischen Formen.
Zitat aus der Gemeinde: „Wir sind mehr – und das tut gut.“
2. Erste Schritte der ökumenischen Zusammenarbeit
Januar 2024
Start der Gottesdienstkooperation: nicht mehr jede Kirche jeden Sonntag, sondern ein abgestimmter Plan mit gegenseitiger Einladung.
1. Startimpuls: Gemeindeversammlung St. Stephanus
Oktober - November 2023
Bei einer offenen Versammlung in St. Stephanus wird deutlich: Die Gemeinde möchte nicht nur über Immobilien nachdenken, sondern über die gemeinsame Zukunft von Kirche vor Ort.
Es gibt ein starkes Votum für Gespräche mit den evangelischen Gemeinden und eine begleitete Weiterentwicklung im ökumenischen Geist.
Die reformierte Kirchengemeinde wird im November visitiert und bekommt durch das Visitationsteam der Lippischen Landeskirche große Unterstützung, auf dem Weg zur ökumenischen Zusammenarbeit weiter voranzugehen.


















