Zahlreiche Interessierte waren im März der Einladung zum “Talk der Religionen” gefolgt und verbrachten einen höchst interessanten Abend im Austausch und Miteinander. Es ging dabei um ein Thema, das Menschen unabhängig von Herkunft oder Glauben bewegt: Religionen und der Tod – und dann…? Im Mittelpunkt standen die unterschiedlichen Vorstellungen davon, was nach dem Sterben folgt und wie verschiedene Religionen den Umgang mit Tod und Abschied verstehen.
Barbara Klaus aus der katholischen Gemeinde Hl. Kreuz eröffnete den Abend, Pfarrer Dieter Bökemeier führte durch das Gespräch. Vertreter verschiedener religiöser Traditionen gaben Einblicke in ihre Sichtweisen, sprachen über Hoffnung, Jenseitsvorstellungen und Rituale und zeigten, welche Bedeutung diese Themen im Alltag vieler Menschen haben. Zum Beispiel ging es um das Totengebet, um Totenwaschung und Leichentücher, Aussegnungen, Zusammenkünfte wie den Beerdigungskaffee oder Leichenschmaus.
Immer wieder wurden Gemeinsamkeiten ebenso sichtbar wie unterschiedliche Perspektiven.
Das Gesprächsformat lebte vom offenen Dialog und einem verständlichen Austausch. Es gab die Möglichkeit Fragen zu stellen, Erfahrungen ins Wort zu bringen, neue Blickwinkel kennenzulernen und ein Thema zu beleuchten, das alle Menschen betrifft.






















