Am ersten Freitag im März beten Frauen (und viele solidarische Menschen) miteinander und füreinander rund um den Globus. Jedes Jahr steht ein anderes Land im Fokus. Das ganze Jahr über stärken sie Frauen und Mädchen in über 100 Projekten rund um die Welt. „Kommt! Bringt eure Last.“ - so lautet das Motto des Weltgebetstags am 6. März 2026. Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen aus Nigeria in Westafrika haben den Gottesdienst geschrieben.
Viele nigerianische Frauen müssen ein Leben voller Lasten stemmen – Armut, Gewalt gegen Frauen, bewaffnete Konflikte, terroristische Überfälle, mangelnde Gleichberechtigung, große Sorgen um die Kinder. All das bewältigen sie im Glauben und Vertrauen auf Gott. Jeden Tag beginnen sie neu „with the Grace of God“, in der Gnade und unter dem Schutz Gottes.
Gottesdienste im Pastoralverbund
Augustdorf
19 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Maria Königin des Friedens mit anschließendem Beisammensein und Imbiss.
Detmold
10 Uhr Andacht und
19 Uhr Gottesdienst in der luth. Kirche, Schülerstr., anschl. gemütliches Zusammensein
Detmold-Hiddesen
18 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche St. Stephanus, anschl. Imbiss und Beisammensein im Gemeindehaus.
Barntrup
18 Uhr Gottesdienst in der ev. Kirche in Barntrup, anschließend Beisammensein und Imbiss mit landestypischen Gerichten
Extertal
18 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Heilig Geist in Bösingfeld mit anschließendem Imbiss und Beisammensein.
Kalletal
18.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche St. Marien in Hohenhausen. Anschließend Imbiss und Zusammensein.
Lemgo
16.00 Uhr Gottesdienst in der ev. Kirche St. Johann. Anschließend sind alle herzlich eingeladen, die Gemeinschaft bei einem kleinen Imbiss zu genießen.
Nigeria:
Nigeria ist ein äußerst vielfältiges Land mit über 230 Millionen Einwohnern, mehr als 250 Ethnien und über 500 Sprachen, zugleich aber von großen sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Spannungen geprägt. Trotz seiner Rolle als größte Volkswirtschaft Afrikas und bedeutender Ölexporteur leben über 40 % der Bevölkerung in Armut, während Umweltzerstörung im Nigerdelta und schwere Hungerkrisen vor allem im Norden das Leben vieler Menschen bedrohen. Gewaltkonflikte durch islamistische Terrorgruppen, bewaffnete Banden und Ressourcenkämpfe um Land und Wasser führen landesweit zu Flucht und Unsicherheit. Gleichzeitig gilt Nigeria durch seine junge Bevölkerung, neue Technologien und eine lebendige Kreativwirtschaft als zukunftsfähig. Der Weltgebetstag lenkt den Blick besonders auf die Stärke nigerianischer Frauen, deren Glaube, Hoffnung und Lebensfreude trotz schwerer Belastungen Mut machen und auch andere zum Vertrauen einladen.






















